Fallsupervision Psychotherapie

Eine Fallsupervision ist Pflicht für Ausbildungskandidaten, die eine tiefenpsychologisch-fundierte oder psychoanalytischeAusbildung absolvieren und an ein Ausbildungsinstitut angeschlossen sind. Das bedeutet, dass in der Psychotherapieausbildung von den Kandidaten selbst durchgeführte Psychotherapien durch einen geeigneten Supervisor ‚kontrolliert‘, bzw. begleitet werden. InAusnahmefällen kann mit Zustimmung der Institutsleitung ein solcher Supervisor auch für andere freie Institute, die Psychotherapieausbildungen anbieten, tätig sein.

Ein Teil der Supervision befasst sich im laufenden Therapieprozess immer mit einer Verfeinerung, ggf. Korrektur der Diagnostik und möglichen Differentialdiagnostik; denn daraus entwickelt sich das – theoretische und praktische – ‚Gerüst‘ des therapeutischen Prozedere.

Ein weiterer Teil befasst sich mit der Erkennung und Wahrnehmung der Psychodynamik, von Übertragung und Gegenübertragung.

Ein dritter Teil beschäftigt sich mit dem therapeutischen ‚Fokus‘, bzw. den Therapiezielen und dem Weg dorthin.

Ein vierter Schwerpunkt der Aufmerksamkeit gilt allen Schwierigkeiten, Hindernissen und Gefahren.

Sonstiges ergibt sich aus dem jeweiligen Einzelfall.

Eine Fallsupervision hilft und schützt im Normalfall Ausbildungskandidaten und Patienten.

Diese Supervision wird hier nicht mehr angeboten.

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