Psychotherapie Mecklenburg Vorpommern

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‚Unter Psychotherapie werden vielfältige therapeutische Schulen und Richtungen zusammengefasst, die sich mit der Behandlung der Seele, der Psyche befassen, ohne technisch- invasive oder medikamentöse Methoden anzuwenden.

Psychotherapie ist eine kommunikative Behandlungs- und Forschungswissenschaft, deren ‚Hauptinstrument’ die Sprache und die wechselseitige Wahrnehmung von sich selbst und der Umgebung ist. Jede der verschiedenen psychotherapeutischen Methoden erfordert eine einschlägige, meist lange Ausbildung; nur zwei, bzw. drei davon sind in der Medizin anerkannt und damit von den Krankenkassen erstattungsfähig. Das sind zum einen die Verhaltenstherapie, zum anderen die Psychoanalyse und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.‘

Inzwischen gibt es ausreichend viele ambulant tätige Psychotherapeuten in Mecklenburg- Vorpommern. Die meisten sind Psychologen und Verhaltenstherapeuten. Überwiegend psychotherapeutisch tätige Ärzte gibt es wenige. Sie sind teilweise Psychoanalytiker. Die meisten für Psychotherapie zugelassenen Ärzte führen jedoch noch eine Praxis oder sind anderweitig tätig und haben für Psychotherapie wenigZeit. Ärzte fast aller Fachrichtungen können eine psychotherapeutische Zusatzausbildung machen Diese ist überwiegend entweder verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch orientiert. Mit jeder psychotherapeutischen ‚Methode‘ oder ‚Schule‘ kann bei unterschiedlichsten ‚Problemen‘ eine ambulante Psychotherapie erfolgreich sein. Dazu gehört aber zu Beginn eine gute Diagnostik und im Verlauf nach Möglichkeit die gemeinsame, zusammen mit dem Patienten, Erarbeitung realistischer ‚Therapieziele‘. Denn es ist praktisch nicht möglich, oft nicht nötig und gelegentlich sogar ein ‚Kunstfehler‘, also falsch; ‚die Kindheit aufzuarbeiten‘, wie manche Therapeuten so lapidar wie unrichtig zu sagen pflegen.

Sich zu einer Psychotherapie zu entschließen braucht oft Zeit, denn sie fordert ein recht konstantes Umfeld, braucht eine Menge Zeit, Energie und Aufmerksamkeit. Außerdem ist nicht immer der/die erste Psychotherapeut/in auch der/die richtige. Man muss also im Vorfeld schon einige Entscheidungen treffen. Um diese zu erleichtern, gibt es die Regelung der so genannten ‚probatorischen Sitzungen‘, 1-5 an der Zahl, die man auch bei mehr als einem Psychotherapeuten wahrnehmen kann. Erst dann erfolgt zwischen Therapeut/in und Patient/in eine Entscheidung, ob man miteinander Psychotherapie machen will. Erst danach wird der Antrag an den Gutachter gestellt, der für die Krankenkasse, die aus rechtlichen,fachlichen und Gründen der Schweigepflicht das nicht selbst entscheiden darf, über die fachliche Rechtmäßigkeit und Notwendigkeit einer entsprechenden Psychotherapie entscheidet. Und erst nach der Bewilligung durch die Krankenkasse kann es dann losgehen, nachdem eine Art Therapievertrag erstellt worden ist. Da man, nach Anmeldung, worin schon die erste Hürde liegt, mit einem halben Jahr Wartezeit bis zu einen ‚Erstgespräch‘ rechnen muss, kann es bis zu einem Jahr und länger dauern, bis dann wirklich eine ambulante Psychotherapie beginnen kann. Für dringende ‚Fälle‘ gibt es die so genannte ‚Krisenintervention‘, das hausärztliche Gespräch, die psychosomatische Grundversorgung oder auch eine stationäre psychotherapeutische Behandlung.

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