Epileptologie Mecklenburg Vorpommern

Inzwischen ist die Versorgungslage besser geworden, sodass ausgewiesene und zertifizierte Fachzentren in Mecklenburg-Vorpommern undUmgebung aufgesucht werden können. Deutlich mehr Defizite dürfte es aber im Bereich der ambulanten und auch stationären Basisversorgung geben. Besonders im Bereich der Erst- und die Differentialdiagnostik gibt es Defizite, aber auch hinsichtlich
einer effektiven bzw. optimalen Behandlung bei schwierigeren ‚Fällen‘.

Termine zu dem Thema werden nur noch in Ausnahmefällen angeboten.
Siehe auch Homepage:

Epilepsien,
bzw. epileptische Anfälle werden oft immer noch nicht er-, bzw. verkannt, insbesondere wenn sie nicht Grandmal- Anfälle sind. Eine
ausreichende Anfallsklassifikation erfolgt oft nicht. Eine Epilepsie ist, obwohl sie häufig vorkommt, eine immer noch tabuisierte und häufig
nicht erkannte Krankheit. Für die Erkennung und Behandlung dieser Krankheitsgruppe gibt es speziell ausgebildete Ärzte, die Epileptologen, die meist auch Neurologen, Kinderneuropsychiater oder Kinderärzte sind.

Die Ursachen einer Epilepsie, die in verschiedenen Lebensaltern oft sehr unterschiedlich sein können, werden ebenfalls oft nicht erkannt oder
ausreichend untersucht und somit nicht (mit-) behandelt. Teilweise sind aber, abgesehen von genetischen Faktoren, auch nach dem heutigen
Erkenntnisstand keine eindeutigen Ursachen festzustellen (Man spricht dann von idiopathischen, bzw. kryptogenen Epilepsien).

Eine differentialdiagnostische Abklärung z. B. zu Synkopen (Ohnmachtsanfällen) oder psychogenen Anfällen erfolgt oft nur
unzureichend.

Die Behandlung der verschiedenen Epilepsien bedarf eines unterschiedlichen, sehr spezifischen therapeutischen Vorgehens und oft einer
ständigen begleitenden Verlaufskontrolle.

Die Einschränkungen der Lebensqualität sind umso größer, je unpräziser und unqualifizierter die Behandlung ist. Im Umkehrschluss nimmt die Lebensqualität
erheblich zu, wenn eine optimale Behandlung erfolgt mit dem Ziel der Anfallsfreiheit.

Zu einer fachgerechten Spezialbehandlung gehört auch die Inblicknahme einer epilepsiechirurgischen Behandlung bei therapieresistenten Epilepsien und Möglichkeit einer speziellen beruflichen Rehabilitation für Anfallskranke; ebenso wie eine
psychosomatische Behandlung und Differentialdiagnostik unterschiedlicher Anfallstypen, bzw. Äquivalente.

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